Der Wind in den Pappeln
Komödie von Gerald Sybléras

August 1959. Gustave, René und Fernand, Veteranen des ersten Weltkrieges, haben die kleine Terrasse mit steinerner Hundeskulptur hinter ihrem Altersheim erobert. Ihr Kampf gegen die vermeintlich mächtige Direktorin der Anstalt, Schwester Madeleine, hilft ihnen, die Zeit totzuschlagen.Die Angst, dass die Zeit aber viel zu schnell verrinnt, steht ständig im Raum. Alle drei sind sie in ihrem Leben niemals jung gewesen. Das haben die Umstände nicht erlaubt. Aber sie haben immer noch Träume, es gibt Pläne, Streitereien Lügen, Aufschneidereien. Sie sind verunsichert und machtlos, aber entschlossen zu leben, koste es, was es wolle. Die Pappeln auf dem gegenüberliegenden Hügel, deren Wipfel sich in einem Wind wiegen, von dem die Männer auf ihrer Seite nicht den kleinsten Hauch spüren, wecken ihre Neugier. Der Plan, eine Exkursion dorthin zu unternehmen und das Phänomen zu untersuchen, gewinnt Konturen.
Das Rauschen des Windes in den Pappeln weckt neue Lebenslust, gibt Wünschen neuen Auftrieb. In diesem Stück beweist sich wieder die unwiderstehliche Komik der hoffnungslosigkeit. Müsste man nicht lachen, würde man weinen.


Lale Andersen/Lili Marleen

Die nächste Produktion der Spielzeit 2017/18 setzt sich mit Lale Andersen auseinander, Bremerhavens vielleicht berühmteste Künstlerin und schillernde Persönlichkeit. Dirk Böhling, Regisseur, Schauspieler, Autor und bekannt als Moderator bei Bremen 1 hat extra für das piccolo teatro ein Stück über Lales Leben geschrieben. Das Stück basiert auf der Biographie Lale Andersens, der langjährigen Kulturamtsleiterin Frau Dr. Gisela Lehrke, die nach dem Tod der Künstlerin deren Archiv erben durfte.

Ein Stück über Lale Andersen ist in Bremerhaven seit über 20 Jahren nicht mehr gezeigt worden!

Pointiert wird das wechselhafte Leben der Andersen in einem dutzend Szenen nachgezeichnet, die nicht immer einfachen frühen Jahre, ihr kometenhafter Aufstieg mit dem Lied Lili Marleen, aber auch die schwierigen Zeiten während der NS Zeit, vor allem weil Lale lange mit einem schweizer Juden liiert war.

Natürlich werden die musikalischen Einlagen einen wichtigen Anteil am unterhaltsamen Abend haben.

Freuen Sie Sich auf das Wiedersehen und Wiederhören mit Lale Andersen und ihren grossen musikalischen Erfolge. Es singen und spielen alternierend Susanne Baum und Sabine Urban, sowie Roberto Widmer.

Regie führt der Autor Dirk Böhling.

Bühne Frank Imsiepen

Die Produktion wird gefördert von der Wirtschaftsförderung Bremen.


TITANIC
schöne Menschen spielen große Gefühle

In der piccolo cantina, der Kantine des piccolo teatro tut sich was.Erstmalig sind 2 Kantinenwirtinnen eingestellt, und die bewirten die Gäste auch nicht am gewohnten Platz, sondern von der Bühne aus - verdrehte Welt!

Und dann hauen sie auch noch mit der Kasse ab...

Um aber sofort zurückzukommen, als singende Entertainerinnen, die dem Publikum tüchtig einheizen.

Und schon ändert sich die Stimmung wieder, da bei der Oscar-Verleihung Kate Winslet in dem Film TITANIC leer ausgeht. Aber statt in Agonie und Trauer zu verfallen, beginnen die beiden spielfreudigen Damen kurzerhand, den Film mit seinen vielfältigen Rollen und seiner berührenden Liebesgeschichte nachzuspielen.

Ein großer Spaß beginnt, in dem die sangesfreudigen Damen den Zuschauer auf eine quirlige Reise mitnehmen mit allen Höhen und Tiefen und vor allem mit viel Humor und Ironie.


Eine Aufführung für die gesamte Familie! Und keine Angst, man kann sich TITANIC im piccolo teatro ansehen, auch wenn man den Film nicht kennt. Das Stück ist durchaus selbsterklärend....



Vorstellungen ab 1. Januar 2018

wir spielen jedes Wochenende im

Januar Februar März




Karten können bestellt werden unter 0471 4838777 oder per Mail an: info@haventheater.de